Inspektorat

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind für den FSKB von grosser Bedeutung. Mit der Branchenlösung Nr. 8 fördert er die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden. Reduziert die Unfallrisiken und unterstützt die Betriebe beim Finden von wirksamen Lösungen. Kurz nach der Einführung der EKAS-Richtlinie 6508 „ASA-Richtlinie“, hat der FSKB begonnen, sich beharrlich mit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu befassen. Dabei stand das Bedürfnis der Unternehmen nach einer einfachen und praxisorientierten Branchenlösung im Vordergrund, welche sich an den Risiken der Kies- und Betonindustrie ausrichtet.

Die Arbeit in Beton- und Kieswerken birgt viele Unfallgefahren: Maschinen und technische Einrichtungen wie beispielsweise Förderbandanlagen stehen im Einsatz. Es müssen Lasten gehoben und transportiert werden. Oft führen auch eigene Unachtsamkeit oder die Unterschätzung einer unsicheren Situation zu einem Unfall. Besonders häufig ereignen sich in Kies- und Betonwerken Augen-, Hand- und Sturzverletzungen. Mit Hilfe von betriebsinterner Weiterbildung und Inspektionen vor Ort durch ausgewiesene Fachleute, können Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz wirksam gefördert werden. Im Rahmen der Branchenlösung Nr. 8 werden kontinuierlich Hilfsmittel wie Checklisten, Schulungsunterlagen, Referate, Merkblätter und Kontrollblätter erarbeitet und den Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Als Drehscheibe für die betriebsinterne Umsetzung der Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Massnahmen bestimmt jeder Betrieb im Rahmen der Branchenlösung einen Koordinator. Dieser ist auch der Ansprechpartner für den FSKB. Die Koordinatoren werden von den Spezialisten des FSKB in ihrer Aufgabe unterstützt. Die fachbezogenen, interessanten Themen anlässlich der jährlich durchgeführten ERFA-Tagungen helfen dem Koordinator, fachlich à jour zu bleiben.

Falls auch Sie an dieser Lösung interessiert sind, leiten Sie uns die ausgefüllte Beitrittserklärung weiter und wir werden alles daransetzen, dass auch Ihre Unternehmung an dieser Erfolgsgeschichte teilnehmen kann.

Messgerät Quarzstaub

Nachdem Quarzstaub im Jahr 2011 durch die SUVA als krebserregend eingestuft wurde, hat der FSKB im Jahr 2012 in einer Arbeitsgruppe mit der SUVA Hilfsmittel für die Sensibilisierung der Branche erarbeitet. So sind Ende 2012 eine neue SUVA-Checkliste und ein SUVA-Factsheet entstanden.

Als FSKB-Mitglied und Teilnehmer der Branchenlösung haben Sie die Möglichkeit, ein Staubmessgerät zu Vorzugsbedingungen zu mieten (Antragsformular).